Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf Rolex richten und uns deren Sportuhren wie die Submariner und Daytona ansehen, gibt es mehr Modelle in Zweifarbenausführung oder Vollgold zur Auswahl als in Standard-Edelstahl. Die neueste GMT Master II mit schwarzer und grauer Lünette wurde in Zweifarbenausführung vorgestellt, und es wird spannend sein zu sehen, was Rolex im Jahr 2026 auf den Markt bringen wird. Betrachtet man jedoch die Entwicklung des Uhrenangebots von Rolex, so ist eine klare Tendenz zur Verwendung von Edelmetallen zu erkennen, sei es in Vollgoldmodellen oder in zweifarbigen Ausführungen.
WERDEN ZWEIFARBIGE UHREN BEI ROLEX UND OMEGA IMMER BELIEBTER?
Wie bei allem kommen und gehen Trends, einige bleiben und werden zu Klassikern, während andere in den Geschichtsbüchern verschwinden. Während für die meisten Marken, was verständlich ist, Sportuhren aus Edelstahl in der Regel das „A und O“ sind, gab es schon immer zweifarbige Uhren. Eine Option, die historisch gesehen von denen gewählt wurde, die nur elegante Uhren trugen oder ihren Reichtum deutlicher an ihrem Handgelenk zur Schau stellen wollten. Wenn man jedoch die neuesten Modelle von Omega und Rolex betrachtet, fällt auf, dass es immer mehr zweifarbige Optionen gibt. Es stellt sich also die Frage: Werden zweifarbige Uhren immer beliebter oder wollen die Marken einfach mehr davon verkaufen?
Beginnen wir mit Omega, da das Unternehmen in letzter Zeit scheinbar jeden Monat eine neue Uhr auf den Markt bringt. Hier lässt sich eindeutig erkennen, dass der Fokus auf der Verwendung von Edelmetallen liegt. Dies gilt nicht nur für die eleganteren Modelle, sondern auch für die Flaggschiff-Sportuhr Omega Seamaster Diver 300 M. Von allen aktuellen Modellen der Seamaster-Reihe sind rund 46 % zweifarbig und bestehen aus Rosé- und Gelbgold. Der Einsatz von Edelmetallen bei einer hochleistungsfähigen Sportuhr erscheint fast lächerlich. Aber genau das ist der Punkt: Sie kann jetzt beides unglaublich gut. Wenn man sie mit Sport-SUVs wie dem Porsche Macan vergleicht, ist sie zwar nicht so schnell wie ein 911 und auch nicht so komfortabel wie der Cayenne, aber dennoch eines der meistverkauften Fahrzeuge. Man kann jetzt eine Seamaster haben, die sich am Handgelenk eines professionellen Tauchers genauso wohlfühlt wie unter dem Manschettenärmel auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung.
Die neuesten Modelle der Seamaster-Serie von Omega umfassen nun auch ein Modell aus Bronze-Gold und Titan, das dieser ansonsten sehr auffälligen Uhr einen dezenteren Look verleiht. Diese Modelle verkaufen sich gut und viele Uhren-Accounts auf Instagram berichten darüber. Auch wenn Modelle wie die Aqua Terra Two-Tone online immer beliebter werden, scheint Omega bei den zweifarbigen Sportuhren, insbesondere denen mit Kautschukarmband, wirklich führend zu sein. Dies trägt nicht nur dazu bei, die Kosten der Uhr niedrig zu halten, sondern verhindert auch, dass die Uhr zu schwer wird, und macht sie gleichzeitig haltbarer.
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James Talbot